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Solar

Fördermittel der Bundesländer

In den einzelnen Bundesländern werden regenerative Energien durch verschiedene Institutionen und Programme gefördert. Eine Liste der potenziellen Institutionen, bei denen Sie sich nach Fördermitteln zu erneuerbarer Energie erkundigen können, finden Sie hier.

Marktanreizprogramm BAFA (Solar)

Darüber hinaus stellt auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel für Solaranlagen bereit. Weitere Informationen zu den neuen Förderrichtlinien der BAFA erhalten Sie direkt auf der BAFA-Internetseite.

Durch die zur Verfügung stehenden Fördermittel wird der Einsatz einer Solaranlage noch attraktiver. Die Erstinvestition wird deutlich gesenkt, so dass eine Solaranlage durchaus finanzierbar ist. Bei der Innovationsförderung bei Anlagen ab 40 m² wahlweise per Investitionszuschuss (BAFA) oder per Darlehen mit Tilgungszuschuss (KfW)

Fördermittel Solarthermie

Achtung: Die aktuellen Förderrichtlinien vom 15.08.2012 sind nur noch bis zum 31.3.2015 gültig - Sie finden diese weiter unten auf dieser Seite. Die neuen Fördermittel-Konditionen sind in vielen Bereichen bedeutend attraktiver, aber erst ab dem 01.04.2015 gültig. Vergleichen Sie! Falls Sie sich spontan für eine Investition in eine der hier geförderten Anlagen entscheiden, sollten Sie mit dem Herunterladen der Fördermittelanträge noch bis zum 01.04.2015 warten.

Förderübersicht Solar (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung) gültig ab 1.4.2015

Maßnahme Basis­förderung Innovations­förderung 5 Zusatz­förderung 6
Errichtung einer Solar­kollektor­anlage zur ... Gebäude­bestand Gebäude­bestand Neubau Kombinations­bonus    
Biomasse­anlage, Wärme­pumpen­anlage Wärmenetz Kesseltausch Gebäude­effizienz­bonus 7 Optimierungs­maßnahme 8
... ausschließ­lichen Warm­wasser­bereitung 1 3 bis 10 m2 Brutto­kollektor­fläche 500 € - - 500 € 500 € 500 € zusätzlich 0,5 × Basis- oder Innovations­förderung mit Errichtung:

10 % der Netto­investitions­kosten 8.1

– – – –

nachträglich (nach 3 – 7 Jahren):

100 bis max. 200 € 8.2
11 bis 40 m2 Brutto­kollektor­fläche 50 €/m2 Brutto­kollektor­fläche    
20 bis 100 m2 Brutto­kollektor­fläche - 100 €/m2 Brutto­kollektor­fläche 75 €/m2 Brutto­kollektor­fläche
... kombinierten Warmwasser­bereitung und 2 Heizungs­unterstützung, solare Kälte­erzeugung oder Wärmenetz­zuführung bis 14 m2 Brutto­kollektor­fläche 2.000 € 9 - -
15 m2 bis 40 m2 Brutto­kollektor­fläche 140 €/m2 Brutto­kollektor­fläche
20 bis 100 m2 Brutto­kollektor­fläche - 200 €/m2 Brutto­kollektor­fläche 150 €/m2 Brutto­kollektor­fläche
... Wärme- oder Kälteerzeugung (Alternative) 3 – ertragsabhängige Förderung – 20 bis 100 m2 Brutto­kollektor­fläche - 0,45 € × jährlicher Kollektorertrag × Anzahl Kollektoren
Erweiterung einer bestehenden Solar­kollektor­anlage 4 50 €/m2 zusätzlicher Brutto­kollektor­fläche - -

Tabelle groß anzeigen

Es gelten die Bestimmungen der Richtlinien vom 11. März 2015.

Gebäudebestand: Ein Gebäude, in dem zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der beantragten Anlage seit mehr als zwei Jahren ein anderes Heizungs- oder Kühlsystem installiert ist.

1 Mindestvoraussetzungen in der Basisförderung: Bruttokollektorfläche mind. 3 m² bis max. 40 m², Pufferspeichervolumen mind. 200 Ltr. (beides gilt für alle Kollektortypen)

2 Mindestvoraussetzungen in der Basisförderung: Flachkollektoren: Bruttokollektorfläche ≥ 9 m², Pufferspeichervolumen 40 l/m²; Vakuumröhren- u. Vakuumflachkollektoren: Bruttokollektorfläche ≥ 7 m², Pufferspeichervolumen 50 l/m²; Luftkollektoren: keine Mindestanforderungen

3 Die ertragsabhängige Förderung kann alternativ zur Innovationsförderung für große Solarkollektoranlagen (20 bis 100 m²) beantragt werden. Grundlage des jährlichen Kollektorertrages (kWh/a/Kollektor) ist das Datenblatt 2 der Solar-Keymark-Programmregeln (Standort Würzburg, 50 °C).

4 Erweiterung einer bestehenden Solarkollektoranlage um mind. 4 m² bis zu 40 m² Bruttokollektorfläche.

5 Solarkollektoranlagen im Bereich Innovationsförderung. Errichtung auf einem Wohngebäude mit mind. 3 Wohneinheiten oder auf einem Nichtwohngebäude mit mind. 500 m² Nutzfläche (auch Mischgebäude mit Wohn- und Gewerbenutzung, Gemeinschaftseinrichtungen zur sanitären Versorgung und Beherbergungsbetriebe mit mind. 6 Zimmern können gefördert werden). Oder auf Ein- und Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mind. 50 % in denen der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissionswärmeverlust das 0,7-fache des entsprechenden Wertes des jeweiligen Referenzgebäudes nicht überschritten wird. Es gelten die gleichen Mindestanforderungen an das Pufferspeichervolumen wie unter 1 bzw. 2.

6 Die verschiedenen Zusatzförderungen können zusätzlich zur Basis- und Innovationsförderung gewährt werden und sind miteinander kumulierbar. Ausnahme: Gebäudeeffizienzbonus und Optimierungsmaßnahme nur im Gebäudebestand.

7 Bonus für effiziente Wohngebäude im Gebäudebestand. Voraussetzungen: Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 (d. h. der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissionswärmeverlust beträgt maximal das 0,7-fache des entsprechenden Wertes des jeweiligen Referenzgebäudes; es gelten die Höchstwerte der EnEV 2013 Anlage 1 Tabelle 2), hydraulischer Abgleich, Anpassung der Heizkurve, Online-Bestätigung eineszugelassenen Sachverständigen.

8 Einzelmaßnahmen zur energetischen Optimierung der Heizungsanlage und der Warmwasserbereitung in Bestandsgebäuden.

8.1 Zusammen mit der Errichtung einer Solarkollektoranlage. Begrenzung auf höchstens 50 % der Basisförderung.

8.2 Nachträglich nach 3 bis 7 Jahre nach Inbetriebnahme. Begrenzung auf die Höhe der förderfähigen Kosten.

9 Die Mindestförderung gilt nicht für Luftkollektoren. Diese werden mit 140 €/m² Bruttokollektorfläche gefördert

Alle Angaben ohne Gewähr

Förderübersicht Solar (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung) gültig bis 31.3.2015

M A ß N A H M E F Ö R D E R U N G
  Basis-förderung Bonus - (Boni nur zusammen mit der Beantragung der Basisförderung möglich) Innovations-förderung3)
Bei Errichtung einer Solaranlage zur ... im
Gebäude-bestand
Kessel-
tausch-
bonus
Kombi-nations-bonus5) Effizienz-bonus6) Solar-pumpen-bonus Wärmenetz-bonus7) im Gebäudebestand
und im Neubau3)
Warmwasserbereitung
20 bis 100 m² Kollektorfläche
-
-
-
-
-
-

90 € / m²

Kollektorfläche

kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungs-unterstützung1)

bis 16 m² Kollektorfläche

1.500 €
500 €
500 €
0,5 × Basisförderung
50 €
500 €
-

kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungs-unterstützung1)

16,1 m² bis 40 m² Kollektorfläche

90 € / m² Kollektorfläche
500 €
500 €
0,5 × Basisförderung
50 €
500 €
-

kombinierten Warmwasserbereitung und
Heizungsunterstützung3)

über 40 m² Kollektorfläche2)

90 € / m² Kollektorfläche bis 40 m²


+ 45 € / m² Kollektorfläche über 40 m²

500 €
500 €
0,5 × Basisförderung
50 €
500 €
-
kombinierte Warmwasser-
bereitung & Heizungs-
unterstützung3)
20 bis 100 m² Kollektorfläche
-
-
-
-
-
-
180 € / m²
Kollektorfläche

solaren Kälteerzeugung

bis 16 m² Kollektorfläche

1.500 €
500 €
500 €
0,5 × Basisförderung
50 €
500 €
-

solaren Kälteerzeugung

16,1 m² bis 40 m² Kollektorfläche

90 € / m² Kollektorfläche
500 €
500 €
0,5 × Basisförderung
50 €
500 €
-

solaren Kälteerzeugung

20 bis 100 m² Kollektorfläche3)

-
-
-
-
-
-
180 € / m²
Kollektorfläche
 
Bei Erweiterung einer bestehenden Solaranlage4) 45 € / m² zusätzlicher Kollektorfläche
-
-
-
-
-
-

Tabelle groß anzeigen

KF = Kollektorfläche

„Ein Gebäude, für das vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde und in welchem vor dem 01.01.2009 ein Heizungssystem installiert wurde. Es muss sich um ein mit dem Gebäude fest verbundenes Heizungssystem handeln, das den Gesamtjahreswärmebedarf des Gebäudes oder Gebäudeteils abdeckt. Mobile Heizgeräte stellen kein Heizungssystem im Sinne der Förderrichtlinien dar. Kesseltauschbonus, Kombinationsbonus, Effizienzbonus und Solarpumpenbonus können zusätzlich zur Basisförderung gewährt werden. Kombinationsbonus und Effizienzbonus sowie Kesseltauschbonus und Effizienzbonus sind nicht miteinander kumulierbar. Bei der Innovationsförderung werden zusätzliche Boni nicht gewährt.

Gebäudebestand: Ein Gebäude, für das vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde und in welchem vor dem 01.01.2009 ein Heizungssystem installiert wurde. Es muss sich um ein mit dem Gebäude fest verbundenes Heizungssystem handeln, das den Gesamtjahreswärmebedarf des Gebäudes oder Gebäudeteils abdeckt. Mobile Heizgeräte stellen kein Heizungssystem im Sinne der Förderrichtlinien dar.

Kesseltauschbonus, Kombinationsbonus, Effizienzbonus, Solarpumpenbonus und Wärmenetzbonus können zusätzlich zur Basisförderung gewährt werden.

Anlagen zur ausschließl. Warmwasserbereitung sind in der Basisförderung nicht förderfähig.

1 Mindestvoraussetzung bei Flachkollektoren: Bruttokollektorfläche ≥ 9 m2, Pufferspeichervolumen 40 l/m2; bei Vakuumröhren- u. Vakuumflachkollektoren: Bruttokollektorfläche ≥ 7 m2, Pufferspeichervolumen 50 l/m2.

2 Nur bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Pufferspeichervolumen von mind. 100 l/m2 Kollektorfläche erforderlich. Bei Pufferspeichervolumen unter 100 l/m2 (jedoch mind. 40 bzw 50 l/m2 gem. 1) ) kann die Basisförderung bis 40 m2 Kollektofläche gewährt werden.

3 Solarkollektoranlagen im Bereich Innovationsförderung. Errichtung auf einem Wohngebäude mit mind. 3 Wohneinheiten oder auf einem Nichtwohngebäude mit mind. 500 m2 Nutzfläche (Ausnahmen: Mischgebäude (Gebäude mit Wohn- und Gewerbenutzung), Gemeinschaftseinrichtungen zur sanitären Versorgung oder Beherbergungsbetriebe mit mind. 6 Zimmern).

4 Voraussetzung ist, dass die nach Ende der Maßnahme vorhandene Solarkollektoranlage der Raumheizung, Prozesswärmeerzeugung oder Bereitstellung solarer Kälte dient. Warmwasseranlagen, die auch nach der Erweiterung nur der Warmwasserbereitung dienen, sind nicht förderfähig.

5 Zusätzlich zur Basisförderung kann ein Bonus gewährt werden, wenn gleichzeitig eine förderfähige Biomasseanlage oder eine förderfähige Wärmepumpe installiert wurde.

6 Die Effizienz des Wohngebäudes wird nach dem zulässigen Transmissionswärmeverlust oder -transferkoeffizienten (HT´) gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 bewertet. Bei dem Wohngebäude, das durch die zu fördernde Anlage versorgt wird, muss der vorgegebene HT' -Wert von 0,65 W/(m2 .K) um mindestens 30% unterschritten werden. Dies ist durch Vorlage eines Energiebedarfsausweises nachzuweisen. Der Effizienzbonus wird nur für Anlagen zur Heizungsunterstützung oder Kälteerzeugung gewährt. Für Nichtwohngebäude wird kein Effizienzbonus gewährt.

7 Wärmenetzbonus: Die erzeugte Wärme wird überwiegend einem Wärmenetz zur Verfügung gestellt.

Alle Angaben ohne Gewähr

Quelle: BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, www.bafa.de
Basis-, Bonus- und Innovationsförderung Solar, Stand: 1.4.2015
Alle Angaben ohne Gewähr

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Ostern 2015
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